Patientencoaching für Medizinprodukte – Vom Produktanbieter zum Therapiepartner 

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Die erfolgreiche Behandlung einer chronischen Erkrankung geht in der Regel weit über die Diagnose und das Verschreiben eines Medizinprodukts hinaus. Und auch wenn besagtes Medizinprodukt hinsichtlich Produktdesign und Nutzung ideal darauf ausgelegt ist, sich perfekt in den Alltag der Patient:innen anzupassen, reicht dies für eine stetige Nutzung im echten Leben oft nicht aus. Denn der entscheidende Faktor ist insbesondere die Therapietreue und das Nutzungsverhalten der Patient:innen. Ist mein Medizinprodukt jedoch erst verschrieben und ausgeliefert, kann ich als Hersteller selten nachvollziehen, wie gut es sich in den Patientenalltag einfügt und wie regelmäßig die Nutzung tatsächlich ist.  

Eine Möglichkeit, sowohl die Therapieadhärenz zu steigern als auch eine direkte Rückmeldung in Form von Real-World-Data zum eigenen Medizinprodukt zu bekommen, ist, zusätzliches Patientencoaching für Medizinprodukte anzubieten. Das Angebot eines solchen Zusatzangebots macht es möglich, dass Sie für Ihre Patient:innen von einem reinen Produkthersteller zu einem innovativen Therapiepartner werden und sich so modern und innovativ positionieren. 

Warum der reine Produktverkauf für Medizinproduktehersteller zunehmend an Grenzen stößt 

Kostenträger und Gesundheitseinrichtungen geraten zunehmend unter Kostendruck. Dies führt zwangsläufig dazu, dass auch Medizinproduktehersteller den tatsächlichen Nutzen ihrer Medizinprodukte sichtbar machen und deren Wirksamkeit stärker belegen müssen. Der Gewinner auf dem Markt ist hinsichtlich dieses Faktors derjenige, der belegen kann, wie lange die eigenen Produkte im Patientenalltag zum Einsatz kommen.

Wenn die Gebrauchsanweisung versagt: Aus dem Alltag von Patientencoachings

Neben diesem Kostendruck ist auch die Branche der Medizintechnik in ihrer Gesamtheit im Wandel – Medizinische Versorgung wird mehr denn je zu einem vernetzten System an Lösungen und Plattformen. Man geht weg vom Einzelprodukt hin zu dem, dass Produkte und digitale Anwendungen ineinander übergehen. Noch nie war die Positionierung als langfristiger Therapiepartner und -begleiter im Markt wichtiger als heute.

Auch in Ihrer Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen weist der Bundesverband Medizintechnologie e.V. darauf hin, dass “Zukunftsweisende Innovationen […] deutlich umfassendere strukturelle Veränderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen [erfordern], um den angestrebten Fortschritt im Gesundheitswesen zu ermöglichen. Denn auch wenn der Gesetzesgeber erst beginnt, die Weichen für diese Innovationen zu stellen, können Hersteller diese jetzt schon begleiten und prägen.  

Durch das Angebot von digitalen und ergänzenden Dienstleistungen, wie beispielsweise Patientencoachings und Fernüberwachung, investiere ich also gleichzeitig in die Therapieadhärenz und in meine Positionierung im Markt.  

Vom Produktanbieter zum Therapiepartner: Was bedeutet der Wandel? 

Mit der Ergänzung von Patientencoachings zu Ihrem Medizinprodukt denken Sie Ihr Produkt und Ihre Beziehung zu den Patient:innen neu. Sie sind nicht nur ein Logo, das auf dem Produkt platziert ist, das die Patient:innen nutzen, sondern Sie werden ein kontinuierlicher Begleiter im Alltag und auf dem Weg zur Verbesserung des gesundheitlichen Zustands, der weitaus mehr leistet als nur eine einmalige Einweisung in die Nutzung des Produktes.

Durch so einen Aufbau von Beziehungen zu Ihren Patient:innen wird somit nicht nur die Therapietreue erhöht, sondern gleichzeitig erhalten Sie auch einen wichtigen Kanal zur Verbesserung Ihres Produkts – das direkte Feedback der Patient:innen an die Coaches. 

So entstehen nicht nur Mehrwerte für die Patient:innen, sondern auch für Sie als Hersteller, in Form von Real-World-Data und einem verbesserten Image.

Wie können telemedizinische Dienstleistungen zum Wettbewerbsvorteil werden? 

Neben der Beziehungspflege zu Patient:innen und den daraus entstehenden Marketingeffekten und Daten erhalten Sie als Therapiepartner durch den Einsatz von telemedizinischen Dienstleistungen noch weitere Vorteile, die über die Differenzierung als Hersteller hinausgehen.  

  • Differenzierung über den eigentlichen Produktumfang hinaus – Sie schaffen echten Mehrwert und Therapieansätze, die wirken, nicht nur ein funktionierendes Produkt.  
  • Langfristige Partnerschaften mit Versorgungseinrichtungen – durch eine laufende Betreuung der Patient:innen bleiben Sie in Kontakt mit weiteren Versorgungspartnern und schaffen somit eine bessere Integration in den Versorgungsalltag. 
  • Potenziale für langfristige & wiederkehrende Umsätze – zusätzliche Services, wie Patientencoachings, können den Umsatz pro Kundenbeziehung erhöhen, und das auch ohne eigene telemedizinische Betreuungsorganisation 
  • Erschließung neuer Zielgruppen – Das Angebot telemedizinischer Leistungen kann die Entwicklung neuer Angebots- und Kooperationsmodelle unterstützen. 
     

White Label Telemedizin: Neue Services ohne eigene Infrastruktur anbieten 

Mit SVA Medical als Partner können Sie externe Dienstleistungen zum Patientenmonitoring und Patientencoaching einfach anbieten, ohne dass Sie dazu eigene telemedizinische Betreuungsstrukturen aufbauen müssen. Unser Telemedizinzentrum ist darauf ausgelegt, dass wir Ihre Patient:innen einfach und indikationsunabhängig in unsere bestehenden Prozesse und Plattformen integrieren können. Dabei bleiben wir selber auch gerne im Hintergrund: Mit unserer White-Label-Telemedizin-Lösung erhalten Sie alle unsere Services, während der Kunde von Ihnen betreut wird.  

Fazit: Die Zukunft der Medizintechnik endet nicht beim Produkt 

Je vernetzter unsere Welt wird, desto vernetzter wird auch die medizinische Versorgung, einschließlich der Medizintechnik. Als Hersteller haben Sie heute die Möglichkeit, diese Vernetzung der Zukunft schon heute mitzugestalten, indem Sie Ihre eigene Positionierung überdenken und erweitern.  

Falls Sie hier Interesse am Austausch haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.